Innehalten. - Den inneren Raum weiten.
Gefühle verändern sich. Welch ein Segen! . . .

 

 

Themen und Haltungen der Achtsamkeit

Themen:

  • Sich in seinem Körper zuhause fühlen
  • Die eigenen Potenziale entdecken
  • In sich hinein- hören und fühlen
  • Die Kraft des Nicht-Tuns entdecken
  • Die eigenen Wahrnehmungen untersuchen
  • Sich den Raum der Wahlfreiheit erschließen
  • Mit sich und anderen achtsam kommunizieren
  • Sich etwas erlauben, bei sich etwas zulassen, sich selber nähren
  • Mitgefühl empfinden und zeigen


Haltungen:

  • Sich vertrauen und Vertrauen in das Leben haben
  • Wach, interessiert und neugierig sein
  • Sich und andere akzeptieren
  • Geduldig sein
  • Sich und andere nicht beurteilen* oder bewerten*
  • Weniger für sich oder von anderen erwarten
  • Die Bedeutung etwas sein oder haben bzw. nicht sein oder nicht haben zu wollen, hinterfragen und loslassen
  • Freundlich, wohlwollend zu sich und anderen sein
  • Dankbar und großzügig zu sich und anderen sein
  • Entschlossen und diszipliniert sein
  • Aus einem stabilien Herzen heraus berührt sein, sich tief innerlich freuen
  • Mitfühlend mit sich und anderen sein
  • Leicht und spielerisch mit sich umgehen, humorvoll sein

Was bedeutet Achtsamkeit?

"Achtsamkeit ist eine bestimmte Form der Aufmerksamkeit, die absichtsvoll ist,
sich auf den gegenwärtigen Moment bezieht (statt auf die Vergangenheit oder die Zukunft),
und nicht wertend ist."

Jon Kabat-Zinn


Was heißt "nicht beurteilen" und nicht "bewerten"

*Nicht beurteilen und nicht bewerten
"Unsere Gewohnheit, alles zu bewerten und in Kategorien einzuordnen, beschränkt uns auf unbewusst ablaufende, stereotype Reaktionsmuster, denen jegliche Objektivität abgeht. Diese Urteilsbereitschaft beherrscht unser Denken so vollständig, dass es nahezu unmöglich ist, innerlich ruhig zu werden und Frieden zu erfahren oder mit eigener Klarheit zu sehen, was wirklich im Innen und Außen geschieht. Unser Geist ist wie ein Jo-Jo, das sich beständig an der Schnur unserer urteilenden Gedanken auf und ab bewegt.
Beim Üben der Achtsamkeit kommt es darauf an, dieses urteilende Wesen des Geistes, sobald es sich zeigt, zu erkennen und eine weitere Perspektive zu gewinnen, indem wir uns bewusst aller Bewertungen enthalten und, so gut es geht, die Rolle des neutralen Beobachters einnehmen, der nichts tut, als zu beobachten, was geschieht, einschließlich unserer Reaktionen darauf. Wenn der Geist Urteile fällt, geht es nicht darum, ihn daran zu hindern, und das zu versuchen wäre auch wenig sinnvoll. Wir müssen uns lediglich bewusst werden, dass es geschieht. Es ist nicht nötig, das Urteilen zu beurteilen und so alles noch weiter zu verkomplizieren."
(Jon Kabat-Zinn, Gesund durch Meditation, Das große Buch der Selbstheilung mit MBSR, Knaur.Leben Verlag, 2019, S 69f.)


Was bewirkt Achtsamkeit?
Je aufmerksamer und neutraler die Selbstbeobachtung ist, desto klarer wird das eigene Verhalten. Stressauslöser und impulsive Stressreaktionen werden besser erkannt und weniger negativ bewertet. Dafür bieten sich durch mehr Gelassenheit und Empathie neue Handlungsmöglichkeiten an. Um dies zu erreichen, bedarf es der Übung!

Forschung

 

 

Leitgedanken